Kinder- und Jugend-Sommercamp Lindow vom 15. bis 17. Juli 2016

von Maike Prüfer

Kinder- und Jugend-Sommercamp Lindow 2016

Am Freitag, den 15.07. war es wieder so weit 27 Kinder und die 5 Trainer Moritz, Chris, Julius, Fridolin und Luise machten sich auf in die von Urlaubern beliebte Gegend Lindow (Mark). Für die Sportler war jedoch kein Erholungswochenende sondern eines von Schweiß, und Anstrengung geprägtes.
Gleich am Nachmittag mussten viele keine Arme und Hände erst mal die große Sporthalle in Lindow mit Matten auslegen. Nicht überall gibt es so komfortable Dojos wie in Bernau.
Danach konnte auch die erste Trainingseinheit beginnen. Bereits erlernte Techniken wurden wiederholt und vertieft.
Natürlich kam auch Spaß und Spiel dabei nicht zu kurz,  so dass danach hungrig und durstig das Abendbrots Buffet gestürmt wurde. Wer sich den Bauch zu voll geschlagen hatte, dem fiel es vielleicht schwer nach einer kurzen Pause wieder im Dojo anzutreten aber auch in der zweiten Runde konnten die Kinder dann ihre zuvor gefestigten Techniken im Wurf- und Boden-Randori anwenden.

Der Samstag begann dann natürlich standesgemäß mit Frühsport, was nicht alle müden Geister, mit Jubel begrüßten. Danach war dann aber auch der Letzte richtig munter und nach dem Frühstück ging es wieder ins Dojo um weitere Techniktricks für die Wettkämpfe der nächsten Saison zu erlernen.
Am Nachmittag war dann mal ganz anderer Sport angesagt. Während zwei Gruppen auf dem Minifußballplatz mit Bande um die meisten Tore kämpften, konnte sich immer eine Gruppe an dem großen Kletterturm ausprobieren.
Gut gesichert gelang einigen schon ein beträchtlicher Aufstieg, viele stellten jedoch fest, dass es nicht einfach ist eine steile Wand mit ein paar Griffen und Spalten zu erklimmen und dass es manchmal vernünftiger ist, wieder abzusteigen, wenn man nicht ins Seil fallen möchte. Auch in diesem Sport ist Mut und Technik gefragt.
Nach diesem Ausflug in andere Randsportarten, ging es am Abend  dann wieder ins Dojo wo diesmal Spiel, Spaß und Athletik im Vordergrund standen.
Im Dunkeln, frisch geduscht und so vor „Monstern“ geschützt, ging es am späten Abend auf eine kleine Nachtwanderung. Die Gruselgeschichten der Trainer ließen den einen oder anderen doch erschauern und kaum einer kam ohne einen Schrei am aus dem Gebüsch springenden Schreckgespenst vorbei.

Da nach dieser Aufregung erst um Mitternacht Bettruhe eintrat, wurde zur Erleichterung aller auf den sonntäglichen Frühsport verzichtet. Eine zweistündige Trainingseinheit stand nochmal auf dem Programm. Auf Weichmatten wurden Sprungrollen über verschiedene Hindernisse geübt und in Lauf- und Hindernisstafetten nochmals Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit auf die Probe gestellt.
Müde und ausgepowert freuten sich dann alle auf  die Heimkehr und das heimatliche Sofa und wer richtig mitgemacht hatte, konnte sich auch schon am beginnenden Muskelkater erfreuen.

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