Zu Gast beim AWO "Fest der Kulturen" auf Schloss Börnicke

von Phoebe Urban

Der AWO Kreisverband hat am 11. September 2016 eingeladen zum Stadtteilfest auf dem Gutshof Börnicke. Das diesjährige Motto lautete: "Fest der Kulturen". Auch der 1. Ju-Jutsu-Verein war mit einer kleinen Gruppe angereist, um unseren Sport, den Verein und das Training vorzustellen.

Awo Kulturfest 2016

Die Trainer Laurens Becker und Julius Lietz hatten gemeinsam mit Jessica Hoppe (U10), Nicolas Schultz (U10), Jonathan Vach (U12) und Emma Struwe (U12) ein kleines Programm vorbereitet.

Natürlich wird beim Ju-Jutsu, wie bei allen Kampfsportarten, Etikette und der Respekt voreinander wie auch vor dem Sport überhaupt, groß geschrieben. Deshalb gehört zu jedem Training und jedem Wettkampf das gemeinsame Angrüßen und Abgrüßen auf der Matte. Hierbei gehen die Sportler in sich, konzentrieren und fokussieren sich vor dem Training und lassen das Erlernte noch einmal Revue passieren nach dem Training.

Awo Kulturfest 2016

Das Training selbst beinhaltet sowohl turnerische Elemente als auch Kraft-, Ausdauer- und natürlich Techniktraining. Bei den Kindern und Jugendlichen geht es hier vor allem um Wettkampftechniken, während die Senioren den Fokus auf Selbstverteidigungstechniken und das Erwerben neuer Gürtelgrade legen. Die vorwiegend sehr jungen Trainer denken sich immer wieder etwas Neues aus, um ihre Schützlinge zu fordern und in ihrer Ausbildung voranzubringen. Gerade bei den Kleineren der Gruppen U8, U10 und U12 wird vieles auch spielerisch vermittelt, damit der Spaß nicht zu kurz kommt.

Awo Kulturfest 2016

Ju-Jutsu ist ein Kampfsport, der sich zusammensetzt aus drei sogenannten Parts. Beim Part 1 geht es um Atemitechniken, die aus dem Karate entlehnt sind. Es gilt mit Faust oder Fuß und entsprechenden Kombinationen aus Schlägen, Stößen und Tritten Treffer beim Gegner zu erzielen. Ju-Jutsu ist dabei kein Vollkontaktsport, das heißt, die Treffer werden nur angedeutet und nicht voll durchgezogen.

Awo Kulturfest 2016

Natürlich werden auch entsprechende Techniken gelehrt, um Angriffe aller Art abzuwehren, sogenannte Blocks.

Awo Kulturfest 2016

Der Part 2 beim Ju-Jutsu besteht dann aus Wurftechniken, ähnlich wie beim Judo. Es gilt dabei, den Gegner möglichst effektiv zu Boden zu bringen. Hier werden natürlich auch entsprechende Falltechniken gelehrt, um Verletzungen zu vermeiden. Hier schließt dann nahtlos der Part 3 an, bei dem es um Festhaltetechniken am Boden geht. Wie kann ich also verhindern, dass mein Gegner wieder auf die Füße kommt und erneut angreifen kann, bzw. wie kann ich mich selbst aus einer Festhalte befreien, wenn ich einmal am Boden liegen sollte.

Awo Kulturfest 2016

Für ihre Vorführung ernteten die Ju-Jutsuka große Anerkennung und viel Applaus.

Vielen Dank für die schöne Präsentation!

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