ODEM am 06.05.2017 in Erfurt

von Anna-Lena Friedo

Am vergangenen Samstag fanden in Erfurt die Ostdeutschen Einzelmeisterschaften im Ju Jutsu statt. Diese sind das Qualifikationsturnier für die Deutschen Meisterschaften und deshalb für die Sportler von besonderer Bedeutung. Vom 1. Ju-Jutsu-Verein-Bernau traten 15 Kämpfer bei diesem Wettkampf an. Alle hatten das Ziel, sich mit einer guten Platzierung für die Deutschen Meisterschaften zu qualifizieren.

Die beiden Mädchen Bernauer Team kämpften in der Altersklasse U 15. Alexa Frei war konzentriert und nervenstark und gewann sicher Gold.

ODEM 2017

Sehr souverän und überlegen präsentierte sich Angelina Lindenau. Sie startete eine Gewichtsklasse höher und hatte auch dort alle Gegnerinnen im Griff. Mit sehr viel Überblick und technischer Überlegenheit gewann sie unangefochten die Goldmedaille.

ODEM 2017

Ebenfalls Gold in der Altersklasse U15 sicherte sich Benedikt Schulz. Er konnte seine technischen Fähigkeiten zum richtigen Zeitpunkt abrufen, gewann alle Kämpfe und stand am Ende verdient ganz oben auf dem Treppchen. In der gleichen Gewichtsklasse landete Max Wittkowski auf dem dritten Platz. Auch Fabian Friedrich erreichte nach einer beeindruckenden kämpferischen Leistung den dritten Platz.

Besondere Größe bewies ausgerechnet der Jüngste im Team, Arthur Albrecht. Er trat aus Mangel an Gegnern eine Gewichtsklasse höher an und musste im ersten Kampf gegen den deutlich schwereren Gegner ordentlich einstecken. Trotz deutlicher Niederlage und Schmerzen ließ er es sich jedoch nicht nehmen, auch zum Rückkampf anzutreten und sich dem Gegner erneut zu stellen. Diesmal konnte er deutlich besser dagegenhalten. Er hat zwar trotzdem nach Punkten verloren, ist aber ganz klar Sieger der Herzen.

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In der Gewichtsklasse U18 bis 60 kg waren gleich drei Bernauer Sportler vertreten. Die Podestplätze machten sie am Ende unter sich aus. Im Finale konnte sich Benjamin Vach gegen Florian Fünfstück durchsetzen und auf dem dritten Platz landete Fynn Trarbach.

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Niklas Wehr traf gleich im ersten Kampf auf seinen Vereinskameraden Justin Jahn, der sich nach einjähriger Wettkampfpause auf beeindruckende Weise zurückmeldete. Justin gewann gegen Niklas und dominierte auch in den weiteren Begegnungen. Justin errang souverän Gold, obwohl er selbst mit sich noch nicht ganz zufrieden war. Niklas gewann nach verlorenem ersten Kampf den zweiten vorzeitig und wurde mit Silber belohnt.

ODEM 2017

Die nächsthöhere Altersklasse war insgesamt stark besetzt. Die zahlreichen Zuschauer in der Halle sahen technisch anspruchsvolle und packende Kämpfe. Für den 1.JJV Bernau traten in dieser Altersklasse drei Sportler an. Fridoln Vach kämpfte bis 77kg und zeigte von Beginn an seine Stärke in allen drei Parts. Er schaffte es mit einer überzeugenden Leistung ganz oben auf das Treppchen. Auch Fabian Fünfstück konnte an seine bisher in dieser Wettkampfsaison gezeigten Leistungen anknüpfen und gewann den Hin- und Rückkampf gegen seinen Gegner aus Berlin souverän und erhielt dafür ebenfalls die Goldmedaille.  

Laurens Becker (bis 69 kg) hatte es mit besonders starken Gegnern zu tun. Er konnte den dritten Platz erreichen. In dieser Gewichtsklasse setzte sich Maximilian Pick vom PSV mit deutlicher Überlegenheit durch.

Auch bei den Senioren bis 77kg waren besonders starke Kämpfer angetreten.  Moritz Gericke schaffte es trotz längerer Wettkampfpause, eine Bronzemedaille zu erringen. Die Goldmedaille gewann mit einer herausragenden Leistung der Basdorfer Sportler Jakob Bachmann.

ODEM 2017

Alle Bernauer Starter schafften es auf einen Podestplatz und haben sich somit für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert. Diese finden Ende Mai für die U15/U18 in Delmenhorst und im Juni für die U21/Senioren in Limburg statt.

Der Landestrainer Frank Gehrke und der neu eingesetzte Vizepräsident Leistungssport Brandenburg Freddy Skidzun haben alle Sportler genau beobachtet, um in den nächsten Wochen gezielt an der Vorbereitung für die Deutschen Meisterschaften zu arbeiten.

ODEM 2017

Das Land Brandenburg belegte den ersten Platz in der Länderwertung, dies war auch durch das gute Abschneiden der Vereine aus Basdorf, Groß Schönebeck und Lindenberg bedingt.

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