Sachsencup in Groitzsch

von Anna-Lena Friedo

Am Samstag, den 24. Januar gingen zehn unserer Athleten der Altersklassen U10, U12 und U15 beim Sachsencup in Groitzsch an den Start. Mit 91 Startern aus 4 Bundesländern war das Teilnehmerfeld überschaubar, doch es reichte aus, um alle Bereiche des klassischen Wettkampf-Ju-jutsus abzudecken: von Fighting über Duo bis hin zum Newaza.
In der Gewichtsklasse U10 -27 kg ging Jonathan Vach an den Start. Da er den ersten Kampf mit Full house gewann, den zweiten knapp nach Punkten
verlor und alle 3 Sportler sich gegenseitig besiegten, reichte es für den
1.Platz für Joni und er kam als stolzer Goldmedaillengewinner nach Hause.
Den wohl größten persönlichen Erfolg erzielte an diesem Tag Lilli Luckow in der Gewichtsklasse U10 -34 kg. Nachdem sie sich in ihrem ersten Kampf gegen die spätere Tagessiegerin Joyce Brösel aus Schönebeck geschlagen geben musste, traf sie auf Mirja Nelkenbrecher aus Zeitz. In einem spannenden Kampf mit mehreren Führungswechseln setzte sich am Ende allerdings Mirja durch und so hieß es für Lilli: Zähne zusammenbeißen und nicht den Mut verlieren. Im letzten Kampf zeigte sie Nervenstärke und sehr saubere lange Fausttechniken, sodass sie am Ende mit ihrer ersten Bronze-Medaille belohnt wurde.
Aileen Radon startete in der Gewichtsklasse U10 -30kg. Nachdem sie im ersten Kampf gegen Nikita Ostorovski (Randori Bernau) scheinbar noch nicht ganz wach war und diesen knapp verlor, drehte sie im zweiten Kampf voll auf und besiegte Lotta-Marie Pfeiffer vom KSG Zeitz. Am Ende entschieden die Unterpunkte und Aileen gewann Gold.
Justin Dochow (U15 -60 kg) ließ nichts anbrennen. Er dominierte seine Gewichtsklasse und sorgte mit einem astreinen Ausheber für den zusätzlichen Wow-Effekt. Er gewann fast alle vier Kämpfe vorzeitig und sicherte sich die Goldmedaille.
Einen ebenso beeindruckenden Part 2 lieferte Max Wittkowski ab. Bereits im ersten Kampf warf er seinen Gegner aus Zeitz zwei mal auf Ippon und gewann vorzeitig. Auch im zweiten Kampf zeigte sich Max souverän gegen Yannik Brosius aus Schönebeck und zog ins Finale ein. Und auch wenn er sich hier leider gegen den sehr starken Gegner aus Sachsen-Anhalt geschlagen geben musste, kann er sich über seine Silbermedaille freuen.
Eine weitere Silbermedaille ging an Emma Ernst in der Gewichtsklasse U15 bis 52 kg. Nachdem ihre Dauerkontrahentin Vivienne Kurth aus Groitzsch den ersten Kampf leider für sich entscheiden konnte, dominierte Emma ihre zweite Gegnerin aus Schönebeck und wurde Zweite.
Die U18 weiblich bis 57 kg war da schon weitaus stärker besetzt. Hier kämpfte sich Maximiliane Döbbel aufs Treppchen. Auch wenn es manchmal an ihrer Deckung mangelte, kämpfte sie technisch sauber und gewann verdient Bronze.
Schöne Fausttechniken und Durchhaltevermögen im Part 3 bewies Fabian Friedrich (U15 -41 kg) und gewann seine ersten zwei Kämpfe deutlich. Und auch wenn es im letzten Kampf nicht für einen Sieg gereicht hat, lag er dennoch nach Unterpunkten vor und stand am Ende ganz oben auf dem Treppchen.
Malte Friedrich stand seinem großen Bruder in nichts nach und schlug sich tapfer in seinem ersten Jahr in der U12. Seine Nervenstärke wurde mit einer Silbermedaille belohnt.
Fynn Trabach (U15 -50 kg) hatte es scheinbar ziemlich eilig und legte mit gerade mal 27 Sekunden den schnellsten Kampf hin. Er behauptete sich gegen seine Gegner aus Bernau und Schönebeck und gewann Gold.

10 Starter, 10 Medaillen, zufriedene Kämpfer und stolze Coaches – so lautet die Bilanz. Und so wurde mit viel Edelmetall im Gepäck und Platz 4 in der Mannschaftswertung noch schnell der McDonald's gestürmt bevor es wieder nach Hause ging.

Ergebnisse

1. Plätze
  • Aileen Radon, U10 -30 kg
  • Fabian Friedrich, U15 -41 kg
  • Fynn Trabach, U15 -50 kg
  • Justin Dochow, U15 -60 kg
  • Jonathan Vach, U10 -27 kg
2. Plätze
  • Malte Friedrich, U12 -31 kg
  • Max Wittkowski, U15 -37 kg
  • Emma-Alberta Ernst, U15 -52 kg
3. Plätze
  • Lilli Luckow, U10 -34 kg
  • Maximiliane Döbbel, U18 -57 kg

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