23. Bernauer Turnier am 6. April 2019

von Tia Urban

Am letzten Wochenende war es wieder soweit: Die Bernauer Ju-Jutsuka hatten zu Ihrem Vereinsturnier eingeladen und 256 Sportler*innen aus 24 Vereinen, 9 Bundesländern und Dänemark waren nach Bernau gekommen, um Ihre Kräfte im Ju-Jutsu-Fighting zu messen.
Das war schon eine logistische Herausforderung und viele helfende Hände waren erforderlich, um diese zu meistern. Gleich mit der Eröffnung zeichnete sich ein guter Verlauf ab, begründet in guter Vorbereitung und eingespielter Organisation, denn auf allen vier Matten begannen die Kämpfe noch vor dem geplanten Start. Insgesamt standen 366 Kämpfe auf dem Programm, die bereits um 17 Uhr abgeschlossen werden konnten. Durch die gleichmäßige und kontinuierliche Auslastung der Matten und eine gut funktionierende Kommunikation zwischen den verschiedenen Instanzen der Organisation wurde ein nahtloser Ablauf möglich. Besonders wichtig war dem Organisationsteam, dass die Kämpfe der jüngeren Ju-Jutsuka bis zum Mittag abgeschlossen werden, weil deren Konzentration bei langer Wartezeit deutlich nachlässt. Darunter leidet die Wettkampfqualität und auch das Verletzungsrisiko steigt. So konnte die Siegerehrung der Altersklassen U8-U14 bereits um 15 Uhr durchgeführt werden, was von den Teilnehmern sehr positiv aufgenommen wurde. Auch das Filmteam von CZAR, welches an diesem Tag für eine Stunde eine Matte für Dreharbeiten nutzte, fügte sich nahtlos in den Tagesablauf ein. Ein Livestream, den die Sportfreunde vom Kodokan Norderstedt zur Verfügung stellten, dokumentierte dabei alle Geschehnisse und machte es Eltern und Verwandten möglich, den Wettkampf von zu Hause zu verfolgen.
Zur Freude des Veranstalters gab es auch keine größeren Verletzungen und so konnte überpünktlich mit der zweiten Siegerehrung, der Auszeichnung für den besten Techniker und die beste Technikerin und der Mannschaftswertung begonnen werden. Im Medaillengesamtranking erreichte der gastgebendne 1. Ju-Jutsu-Verein Bernau e.V. dabei den vierten Platz und reiht sich hinter dem Sieger PSV Basdorf, dem TUS Finkenwerder und dem Leinefelder Ju-Jutsu Verein e.V. ein. Unsere Kämpfer*innen zeigten gute Leistungen, aber für Goldmedaillen muss noch weiter trainiert werden, um den ersten Platz in der Gesamtwertung zu erobern. Allein die Vielzahl der gewonnen Silber- und Bronzemedaillien lässt für die Zukunft hoffen.
Besonderer Dank geht an dieser Stelle nochmal an den Vorstand, alle Mitglieder, Eltern und Freunde des Vereins, die beim Auf- und Abbau halfen. Immer wieder helfen dabei auch ehemalige aktive Sportler*innen, die extra zu diesem Jahreshöhepunkt der Bernauer Ju-Jutsuka anreisen. Besonderer Dank geht an das Team um Sven Wehr, die die Tischbesatzung sicherstellten und die Kampfrichter*innen unterstützten, das Cateringteam um Mirko Hannemann, die wieder einmal ein Highlight waren und allseits gelobt wurden. Außerdem geht ein großes Dankeschön an die Kampfrichter*innen um Kalle Kotzan, die aktiv am reibungslosen Ablauf mitwirkten sowie an das Technikteam um Thoma Urban und Stefan Friedrich, welche mit der Wettkampfssoftware Ju-Jutsu-Web eine hervorragende Zuordnung auf den Matten sicherstellte. Außerdem danken wir dem Sanitäterteam um Claudia Thiede, welches stets in Bereitschaft war und Verletzungen schnell und effizient behandelte, auch wenn mal nur tröstende Worte benötigt wurden. Und zu guter Letzt geht der Dank an alle aktiven Ju-Jutsuka, deren disziplinierter und respektvoller Umgang miteinander für eine angenehme Grundatmosphäre sorgte.

1. Platz
  • Nathan Boduch, U10 bis 24 kg
  • Nicolas Schulz, U12 bis 44 kg
  • Jonathan Vach, U14 bis 46 kg
  • Fabian Fünfstück, Senioren bis 69 kg
2. Platz
  • Eddie Blume, U8 bis 36 kg
  • Felix Petri, U10 bis 24 kg
  • Sibel Engel, U10 bis 31 kg
  • Jessica Hoppe, U12 bis 42 kg
  • Lara Maciejek, U14 bis 40 kg
  • Alexander Renje, U16 bis 60 kg
  • Fabian Friedrich, U18 bis 73 kg
  • Fynn Trarbach, U21 bis 69 kg
  • Benjamin Vach, Senioren bis 69 kg
3. Platz
  • Emma Wittkowski, U8 bis 25,1 kg
  • Lian Bleisch, U8 bis 30,6 kg
  • Maya Rozwandowicz, U8 bis 38 kg
  • Moritz Koppe, U10 bis 29 kg
  • Mika Urban, U10 bis 34 kg
  • Jara Schwerdtner, U10 bis 36 kg
  • Janne Schwerdtner, U12 bis 44 kg
  • Natalie Tkach, U14 bis 52 kg
  • Emma Struwe, U16 bis 44 kg
  • Edda Ernst, U16 bis 57 kg
  • Amelie Körner, U16 bis 63 kg
  • Konstantin Fröhling, U18 bis 60 kg
  • Benedict Schulz, U18 bis 66 kg
  • Lena Maciejek, U18 bis 70 kg
4. Platz
  • Mikhail Bedov, U8 bis 30,6 kg
  • Enrico Hoppe, U10 bis 24 kg
  • Magdalena Baumgärtel, U12 bis 25 kg
  • Nic Parschkel, U14 bis 34 kg
  • Silvan Engel, U14 bis 38 kg
  • Max Opatz, U14 bis 55 kg
  • Max Wittkowski, U18 bis 66 kg
  • Angelina Lindenau, U18 bis 57 kg
  • Katharina Tschauner, U18 bis 63 kg
5. Platz
  • Jannis Freyert, U10 bis 39 kg
  • Elias Engel, U10 bis 44 kg
  • Emil Weyher, U12 bis 39 kg
  • Jona Stahl, U12 bis 50 kg
  • Vincent Herde, U14 bis 34 kg
  • Florian Fünfstück, U21 bis 69 kg
7. Platz
  • Aaron Gräfe, U10 bis 29 kg
  • Pepe Moritz, U10 bis 34 kg
  • William Rumler, U10 bis 34 kg
  • Maximilian Otto, U10 bis 39 kg
9. Platz
  • Marius Kawohl, U10 bis 29 kg
  • Johann Höver, U10 bis 29 kg
  • Paul Brall, U10 bis 29 kg
  • Nils Riemann, U10 bis 34 kg
  • Jimmy Hentzsch, U10 bis 39 kg

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